Stammesname

Unser Stammeslogo
Baldur (oder Balder) ist der germanische Gott der Sonne, der Gerechtigkeit und des Frühlings.
Das althochdeutsche bald bedeutet tapfer.
Die Stämme im Horst Germania (der Horst ist eine Organsiationsstufe zwischen Stamm und Landesverband) tragen germanische Namen, wie zum Beispiel der Stamm Goten.
Wir haben uns für den Sonnengott der nordischen Mythologie entschieden, da seine Rolle zu uns passt: Sonne, Gerechtigkeit und Frühling stehen für Optimismus, Toleranz und Naturverbundenheit.
Baldur war der Mittsommer heilig. Wir feierten deswegen unsere Stammesgründung in der Mittsommer-Nacht 2003. Seitdem ist der 21. Juni für uns ein Jubiläumstag, an dem wir jährlich ein Fest veranstalten.
Unser Zeichen ist die Sonne, symbolisiert durch gelbe Strahlen auf blauem Grund: Das Gelb steht für Baldur, das Blau ist die Farbe unserer Kluft.
Baldur's Geschichte
Baldur ist eine Figur aus der Edda, in der die germanische Götter- und Heldendichtung zusammengefasst wurde.
Der Sohn von Odin und Frigg war jung und schön, und sein Körper selbst strahlte wie die Sonne. Er wurde von allen Göttern und Lebewesen geliebt, denn er war ausgleichend und gerecht. Doch er hatte böse Träume, und eine Seherin sagte vorher, dass sein blinder Bruder Hödur ihn töten werde. Daraufhin nahm die Frigg allen Lebewesen und Dingen in der Welt das Versprechen ab, Baldur kein Leid zuzufügen; sie vergaß nur die Mistel. (Auch für uns Pfadfinder ist es selbstverständlich, ohne Gewalt auszukommen, und Tiere und Pflanzen zu schützen.)
Bei einem Fest machten sich die Götter einen Spaß aus Baldur's Unverwundbarkeit, und schossen mit dem Bogen auf ihn. Der böse Loki gab Hödur einen Mistelpfeil, der damit ahnungslos seinen Bruder tötete. Die Versuche, Baldur aus dem Totenreich zurückzuholen, scheiterten, da nicht alle Wesen um ihn trauern wollten.
Das traurige Ende der Geschichte ist typisch für die germanische Mythologie; Baldur's Rolle jedoch ist sehr positiv, da es ihm als einzigem Gott gelang, von (fast) allen geachtet und geliebt zu werden. Durch das Schutzversprechen, das seine Mutter der Welt abnahm, war er offen, unbefangen und frei von Hass.
Es gibt in anderen Mythen ähnliche Charaktere: Strahlende, fast unverletzbare Helden wie der deutsche Siegfried und der griechische Achilles.
Weitere Details zur Geschichte von Baldur und der Edda gibt es bei Sungaya.
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